Die künstliche Intelligenz
Die ganzen AI-Themen haben dieses Jahr viel Präsenz eingenommen. Sei es, um uns in unserer täglichen Arbeit weiter zu unterstützen, es gab tausende Posts mit hunderten Prompts, die wir nutzen sollen, Angst vor dem Ungewissen, Inhalte mit fragwürdiger Qualität, aber auch Chancen und irgendwo auch eine Bereinigung hin zu mehr Qualität.
Im November und Dezember hatte Google wieder 2 Algorithmus-Updates ausgerollt und reagierte hier erneut u. a. auf Inhalte, die mit künstlicher Intelligenz erstellt wurden.
Sinn und Zweck dieses Updates ist es, stärker Inhalte zu belohnen, mit denen Websitebesucher zufrieden sind, die Dir weiterhelfen und Mehrwert bieten. Alle Inhalte, die die Erwartungen der Besucher nicht erfüllen, werden vom Google System schlechter bewertet. Googles Infos dazu unter diesem Link.
Das war Googles erster großer Schritt im Umgang mit Inhalten, die von einer KI erstellt wurden. Diesem Update sollten mehrere folgen. Zuerst hieß es, Google erkennt KI-Inhalte und wird diese schlechter bewerten. Dann entwickelte sich GPT aber so rasant weiter, dass Google gar nicht mehr mit kam. Dann hieß es, es wird eine Art Wasserzeichen oder Erkennungszeichen in KI-Texten geben, die für das menschliche Auge nicht sichtbar sind, aber für Systeme. Erkennt ein System bei Google so einen Text, wird der Inhalt und somit auch die Seite auf der er ist als weniger relevant eingestuft. Dies wiederum bedeutet schlechtere Rankings. Doch auch dies funktionierte nicht so ganz zuverlässig. Danach wurde gesagt, es sei ok, KI erstellte Texte zu verwenden, so lange sie den Lesenden Mehrwert bieten und das gilt bis heute.
Was ist hier zu beachten?
Am Ende ist es doch so: Wenn wir etwas recherchieren, das für uns wichtig ist, wollen wir eine Antwort finden, die unsere Frage beantwortet und auch wahr und aktuell ist. Je nach Thema möchten wir hier ernst genommen werden und keine robotischen Texte lesen. Texte, die uns nicht abholen, sind für uns nicht relevant. Auch mit Plagiaten ist niemandem geholfen. Selbst wenn zwei Texte unterschiedlich klingen, können sie vom Inhalt her gleich sein. Das ist nicht erst seit GPT so. Texte, die einfach nur umgeschrieben oder inhaltlich anders formuliert sind, sind eben Inhalte, die es schon gibt. Hier wurde nichts neues produziert. Es hat sich hierbei im Grunde nichts geändert. Ob man selbst damit fein ist oder nicht, muss jede Person für sich entscheiden und das Risiko eingehen. Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, gute individuelle Texte mit Mehrwert, hochwertiger Information und Wahrheit werden in der Google-Welt immer gewinnen. Da kann man nichts falsch machen.
Tipp:
Es müssen auch nicht ständig neue Texte erstellt werden. Schaue Dir die an, die Du schon hast. Prüfe die Rankingposition z. B. in der Google Search Console und wozu diese ranken. Es reicht schon, diese einfach weiter zu optimieren. Genauso verhält es sich mit Texten, die inhaltlich gut, aber nicht mehr so aktuell sind. Passe diese an, bringe diese auf den neusten Stand. Google nennt dies "Freshness". Dadurch nutzt Du bereits vorhandene Ressourcen und machst sie besser. Klasse statt Masse!
Somit ist die Strategie, um weiterhin gute Rankings zu haben, was Texte angeht, klar.
Aber wir wollen nicht immer nur Texte. Was uns auch weiter hilft in vielen Bereichen sind Videos. Wir konsumieren heute viel Bewegtbild. Sei es zu Produkten, Reviews, bestimmten Themen, die uns beschäftigen, Themen, wo wir mehr erfahren wollen uvm. Solche Inhalte bieten nicht nur Mehrwert, sie können auch das Branding unterstützen. Dabei müssen diese nicht ewig lang sein. Je nach Thema natürlich. Sie sollten aber aufklären. Personen, die das Video angeschaut haben, sollten danach mehr dazu wissen als vor dem Klick auf den Playbutton.